Hessischer Journalistenpreis

Die Identität Hessens wird hier großgeschrieben.

Bereits 16 Mal wurde der Hessische Journalistenpreis verliehen. 2006 nahm die Sparda-Bank Hessen den 60. Geburtstag Hessens zum Anlass, den Wettbewerb in Kooperation mit dem DJV Hessen ins Leben zu rufen. Seitdem wurden zahlreiche Größen des Journalismus für ihr Lebenswerk geehrt und publizistische Leistungen der unterschiedlichen Ressorts prämiert.

Als Auszeichnung für unabhängigen Qualitätsjournalismus ist der Hessische Journalistenpreis Symbol der Verantwortung, des Wertes und Nutzens der Presse. Der Preis würdigt publizistische Arbeit, der es gelingt, die Bedeutung regionaler Berichterstattung herausragend zu dokumentieren. Ziel ist es, in einer Zeit fortschreitender Globalisierung jene zu fördern, die durch ihre Arbeit zur Stärkung der einzigartigen Identität Hessens beitragen. Die Preisträger:innen

Journalismus heißt, unablässig nachzuforschen,
nachzuhaken, nachzufragen, Fakten zu
sammeln und sie vor allem zu prüfen. Tag für
Tag. Denn erst die Kontinuität schafft Qualität.

Werner D’Inka
Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Ehrenpreisträger 2016 und Jurymitglied des Hessischen Journalistenpreises

werden von einer unabhängigen Fachjury aus Vertretern der Wissenschaft und Medienpraxis bestimmt. Dotiert ist die Auszeichnung mit insgesamt 10.000 Euro.

Wettbewerb 2022: Kriegsfolgen

Der 24. Februar 2022 ist als schwarzer Tag in die europäische Geschichte eingegangen: Der Angriffskrieg Russlands gegen den souveränen Nachbarstaat Ukraine hat bereits Millionen von Menschen, vor allem Frauen und Kinder, in die Flucht getrieben. Viele Geflüchtete haben schon in Hessen Zuflucht und ein neues Zuhause auf Zeit gefunden – getragen von einem einzigartigen Engagement zahlreicher Privatpersonen sowie vieler in hessischen Hilfsorganisationen ehrenamtlich tätiger Menschen.

Dass Menschen zu uns fliehen, ist nur eine der Folgen des Ukraine-Krieges. Auch auf andere Weise ist der Krieg spürbar. Und was ist mit der Pandemie? Hat der Krieg sie in Vergessenheit geraten lassen? Für den Wettbewerb um den Hessischen Journalistenpreis 2022 werden journalistische Beiträge aller Genres und Sparten gesucht, die die Folgen des Ukraine-Krieges in und für Hessen beleuchten. Diese können sowohl soziale, gesellschaftliche, politische als auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen.

 

Hörfunkjournalist Werner Reinke (l.) mit dem Erstplatzierten 2017 Julian Saib (FAZ)

Schauspieler und Regisseur Wolfgang Kaus mit Burda-Herausgeberin Patricia Riekel

hr-Moderator Holger Weinert zählt zu den Ehrenpreiträgern für das bisherige Lebenswerk